Zu jedem Aufenthalt in einer onkologischen Klinik gehören auch Gesprächsrunden mit einem Psychoonkologen. Das ganze Jahr über hatte ich so ein Gespräch nie gesucht. Nicht nach meiner OP und auch nicht während der Chemo. Ich hatte ja viel Austausch ...
Auf meiner Anschlussheilbehandlung (Reha) hab ich mir dann aber vorgenommen einfach mal alles mitzumachen oder mir zumindest mal anzusehen und danach zu entscheiden ob es gut war oder eben nicht. Naturtherapie, Lehrküche, Tai-Chi und eben auch Gespräche mit einem Psychoonkologen.
Zuerst hatte ich ein Einzelgespräch auf meinem Wochenplan, das war gut, er meinte aber auch, dass er bei mir keinen Bedarf sieht noch mehr Gespräche zu führen. Ich glaube, das ist ein gutes Zeichen, dass ich für mich bereits die richtigen Schlüsse gezogen habe wie sich der Krebs auf mein Leben ausgewirkt ... ja ... gar verändert hat. Trotzdem hab ich mich auf die Gruppengespräche gefreut. (Dass ich das Einzelgespräch wenige Tage darauf dringende brauchen werde als gedacht, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dazu aber die nächsten Wochen mehr ...)
Die "Mammagruppe" wie die Brustkrebs-Gruppenstunde dort auch genannt wurde, war dann wirklich super! Und auch wenn alle Frauen in unserem Gesprächskreis aus den verschiedensten Ecken in Bayern angereist waren. Haben „wir Brustkrebspatientinnen“ doch alle die gleichen Probleme und Sorgen. Manche mehr, manche weniger. Und genau das ist das Schöne an so einem Austausch, an so einer Gesprächsrunde. Jeder trägt seine Erfahrungen bei und es gibt einem das Gefühlt:

Gerne im einzelnen bei einem Psychoonkologen. Noch schöner finde ich persönlich es aber in einer Gesprächsgruppe bzw. Selbsthilfegruppe unter Gleichgesinnten. Auf AHB war das dann natürlich unter Anleitung eines Psychoonkologen. Dieser hat uns auch immer mal wieder gebremst wenn wir uns über bestimmte Probleme und Sorgen in Rage geredet hatten! Das ist gar nicht so verkehrt.
Hier nochmal zusammengefasst die Wichtigsten Punkte die ich bei den Gesprächsrunden gelernt habe:
Ja, das Leben ist danach einfach nicht mehr das Gleiche wie davor, und das ist ok so.
Ich wünsche dir alles Glück dieser Welt.
Viel Gesundheit und Zufriedenheit und innere Ruhe!
DU kannst mir jederzeit schreiben wenn DIR was auf dem Herzen liegt! Einfach über das Kontaktformular unten am Seitenrand meiner Website. Ich schaffe es nicht immer gleich zu Antworten, gebe mir aber Mühe das es zeitnah passiert.
Die nächsten Wochen gibt es dann noch einen ausführlicheren Bericht zur Reha selbst, aber das wollte ich unbedingt schonmal loswerden und niederschreiben! ❤
Die genannten Punkte gelten natürlich nicht nur für Brustkrebspatienten. Sie gelten für Corona-Eltern, für depressive Menschen und jeden der spürt, dass er am Limit ist.

In der folgenden Bildergalerie hab ich noch ein paar Zitate vom "Mutmachbaum" gesammelt. Dieser stand in der Klinik Dr. Schedel vor der Eingangstür des Psychologen. Eine wunderschöne Idee wie ich finde.
Eine große Auswahl an Schnittmuster und Bastelideen für (Brustkrebs-)Patientinnen findest du auch in der Themenwelt "Krankheit & Gesundheit" im shesmile Shop.
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In diesem Blogbereich möchte ich meine Gedanken und Erlebnisse zu meinem Leben mit Brustkrebs niederschreiben. Was mich bewegt, was mir hilft oder eben nicht. Vor allem aber möchte ich darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist die eigene Brust regelmäßig zu beobachten und abzutasten. Im Menü unter "About" findet man alle Beiträge in meinem Brustkrebs-Tagebuch. Wieviele es werden? Keine Ahnung. Worüber ich schreibe? Weiss ich noch nicht. Aber der Brustkrebs gehört seit Ende Januar 2021 zu mir und zu meinem Leben. Und darum möchte ich euch in meinem Blog daran teilhaben lassen ... wenn ihr mögt ...
Brustkrebs darf kein Tabuthema sein! Eine von acht Frauen in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Brustkrebs ist hierzulande die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Gleichzeitig sind die Heilungschancen im Vergleich zu anderen Krebsarten gut, wenn die Diagnose früh gestellt wird.
– Konfuzius
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Ich bin hoffnungslos hoffnungsvoll, Siebdruckerin, Mediengestalterin, Mompreneur, Gründerin und kreativer Kopf von shesmile. Ich lebe mit meinen zwei Töchtern und meinem Mann in Siebeneichen, dem schönsten Dorf in Bayern (Oberpfalz).
Hier auf meinem shesmile Blog findest du seit 2007 kreative Bastelideen, knallbunte Nähbeispiele, leckere Rezepte und jede Menge Optimismus. Ich schreibe offen über meine Brustkrebserkrankung und ADHS im Erwachsenenalter. Außerdem berichte ich in meinem Reisetagebuch von meinen Erlebnissen.
Lass dich von meinen Ideen begeistern und inspirieren. Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen. Wenn nicht in diesem Leben, wann dann?

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