Ein Besuch des Rubjerg Knude Fyr stand schon lange auf meiner ToSee-Liste. Der Leuchtturm in der Sanddüne war auch (neben Grenen/Skagen) Hauptgrund dafür, dass wir bis ganz nach oben in Dänemark gereist sind. Das wir ihn (gesund und munter) an Tag 7 unserer Dänemark-Rundreise bei Traumwetter erleben dürfen, dafür bin ich sehr dankbar!
Bei Sonnenuntergang wäre er sicher nochmal doppelt so schön gewesen. Davon habe ich unzählige Fotos im Internet bzw. bei Instagram gesehen. Doch am Nachmittag hunderte Fotos machen reicht ... wie eine Verrückte bin ich um den Leuchtturm gestapft um die perfekte Perspektive zu finden. Bitte entscheide einfach selbst (in der Bildergalerie am Ende des Beitrags) welche deine Liebste ist.
Ein Kurzvideo zum Leuchtturm findest du auch bei als Reel bei Instagram oder auf meinem YouTube-Kanal. Wenn du Leuchttürme genau so sehr liebst wie ich, dann schau unbedingt mal in der Kategorie Sammelleidenschaft vorbei: Leuchttürme sammeln - Eine Bildergalerie mit Weltkarte

Den Weg vom Besucherparkplatz zum Leuchtturm könnte man auch bequem mit einer Traktorfahrt zurücklegen. Wir sparen uns das Geld aber und laufen zu Fuß. Nur 20 Minuten dauert der Fußweg (mit den Kindern und vielen Fotos) auf den sandigen Dünen- und Schotterwegen.
Für Ausflüge wie diese haben wir immer unsere Skinners Sockenschuhe ➚ dabei. Auch für den Ausflüg in die Düne waren sie einfach perfekt! Wir möchten sie nicht mehr missen. Klare Empfehlung an dieser Stelle.

Da wo der Leuchtturm heute steht, stand er nicht immer. Meer, Wind und Wetter haben das Land so weit abgetragen, dass er fast abgestürzt wäre. Nur durch eine aufwändige und teure Aktion konnte der Leuchtturm 27 m ins Landesinnere verschoben werden.
Seitdem wird auch aktiv gegen die "Sandflucht" gekämpft.
Der Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr wurde im Jahr 1900 erbaut. Zu dieser Zeit gab es an diesem Ort sowohl ein Leuchtturm als auch ein Wärterhaus. Das Haus des Leuchtturmwärters wurde später von Sand verschüttet. Im Jahr 2019 wurde der Leuchtturm etwa 70 Meter ins Landesinnere versetzt, um zu verhindern, dass er ins Meer stürzt.

Die Steine aus dem Wärterhaus liegen auf dem Platz vor dem Leuchtturm. Sie bleiben dort als Mahnmal und Erinnerung liegen. Namen, Symbole und Texte werden damit in den Sand geschrieben bzw. gelegt.
Während die Dünen um den Leuchtturm langsam landeinwärts wandern, tauchen weiterhin Überreste der mit Sand verschütteten Gebäude auf. Das Areal wird daher regelmäßig von Plastik, Metall, Glasscherben und anderem Bauschutt befreit, der im Sand auftaucht. Die alten Ziegelsteine werden jedoch als Zeugnis der Geschichte des Ortes liegen gelassen.

Um die Mittagszeit ist ganz schön was los auf dem Gelände um den Leuchtturm. Doch mit Langzeitbelichtungsfunktion auf dem Handy verschwinden die Leute auf den Bildern einfach ... zumindest die, die sich bewegen.
Meine große Tochter rund ich laufen die 102 Stufen bis ganz nach oben zur Aussichtsplattform des Leuchtturms. Die Kleine bleibt mit dem Papa unten im Sand sitzen. Von oben betrachtet, sitzen sie allerdings auch ganz oben im (Schatten-)Turm.
Von oben hat man einen 360°-Rundumblick auf Nordjyllands. Løkken und Lønstrup sind sichtbar.

Das Frühstück im Hotel ist mit 18 EUR pro Person (ja auch für die Kinder) zwar vergleichsweise teuer. Allerdings dürfen wir den Rest, den wir zum Frühstück nicht schaffen auch immer als Reisebrotzeit mitnehmen. Meist essen wir dann Käsebrote und Wurst- oder Nutella-Semmeln als Mittagessen.
Somit passt es preislich auch wieder.

Baden, Entspannen, Sandburgen bauen ... extra viel Quality-Time mit den Kindern haben wir in Dänemark. Wir überladen die Tage nicht mit einem Ausflug nach dem andern, sondern picken uns für jeden Tag ein Highlight heraus. Immer mit genug Zeit zum Entspannen oder für spontante Aktionen.

Schön, so faul am Strand zu liegen und anderen Familien (einem Vater mit 3 Teenie-Töchtern) dabei zusehen, wie sie versuchen ein Pop-Up Strandzelt in eine viel zu kleine Tasche zurück zu wickeln … mit hochrotem Kopf hat der Vater das Zelt nach 15 Minuten in der Tasche ... doch halt, da steht noch ein zweites Zelt ... und schon beginnt das Spiel von vorn. 😂
Drehen! Man muss das Pop-Up-Zelt zu einer 8 drehen. Ich kenne das Problem nur zu gut vom 4-Personen Zelt meiner Eltern. Dieses ewige hin und her geschiebe war damals der Grund, warum wir uns (damals als die Kinder noch kleiner waren) ein Qeedo Quick Palm Zelt ➚ gekauft haben. Auf- und Abbau ist in wenigen Sekunden erledigt. Und das total stressfrei. Ja, es wiegt vielleicht etwas mehr, aber die kinderleichte Handhabung war es uns wert.

Wir lagen schon mit Schlafanzug im Bett als plötzlich und unerwartet der kritische Alarm meiner Aurora Nordlichter-App Alarm schlug.
Wenn der Himmel klar ist, können Sie in der nächsten Stunde möglicherweise das Nordlicht sehen.
Wie aufregend. Damit haben wir nicht gerechnet. Aber an unserem Standort leuchtet die App knallgrün. Nicht gelb und auch nicht rot. Aber mit einem Wert von 6 KP doch sehr wahrscheindlich. Vorallem, weil wir den ganzen Tag wolkenfreien Himmel hatten und vom Dachfenster unseres Zimmers aus auch Sterne zu sehen sind. Von Nordlichtern allerdings keine Spur ...

Mein Mann und ich machen uns auf den Weg zum Strand. Die Kinder lassen wir im Zimmer, weil die Kleine schon schläft. Mit bloßem Auge ist nichts zu sehen. Doch mit der Langzeitbelichtung des iPhones sind grün-violette Schleier klar erkennbar.
Was für ein Erlebnis und ein Sahnehäubchen auf diesen perfekten 7. Reisetag!
Unsere Nordlichter aus Norwegen findest du im Blog unter Å, Reine, Hamnøy, Sakrisøy (Eine Reise zum Ende der Lofoten)
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Ich würd mich freuen.
Ich bin hoffnungslos hoffnungsvoll, Siebdruckerin, Mediengestalterin, Mompreneur, Gründerin und kreativer Kopf von shesmile. Ich lebe mit meinen zwei Töchtern und meinem Mann in Siebeneichen, dem schönsten Dorf in Bayern (Oberpfalz).
Hier auf meinem shesmile Blog findest du seit 2007 kreative Bastelideen, knallbunte Nähbeispiele, leckere Rezepte und jede Menge Optimismus. Ich schreibe offen über meine Brustkrebserkrankung und ADHS im Erwachsenenalter. Außerdem berichte ich in meinem Reisetagebuch von meinen Erlebnissen.
Lass dich von meinen Ideen begeistern und inspirieren. Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen. Wenn nicht in diesem Leben, wann dann?

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