Mit der Panoramabahn "Kitzbüheler Alpen" 1 und 2 fahren wir an Tag 6 auf den Resterkogel. Wieder zahlen wir für die Berg- und Talfahrt keinen Cent, denn wir sind Inhaber der "Nationalpark Sommercard".
Auf der Bergstation angekommen, staunen wir kurz über den wunderschön angelegten Spielplatz, laufen dann aber direkt los ... auf dem breiten Wanderweg Richtung Resterkogel See. Vorbei am Bag Jump "Pinzga Jump", einem rießigen Hüpfkissen mit Sprungtürmen in verschiedenen Höhen.

Auf dem Berg ist (in den letzten Jahren wohl erst) ein umfangreiches Sommererlebnis geschaffen worden. Bei unserer Wanderung laufen wir an allen 9 Spiel- und Erlebnisstationen vorbei:
Das Verrückte daran: Alle Stationen sind komplett kostenlos nutz- und begehbar. So etwas erlebt man heutzutage ja wirklich selten. Am Ende des Tages haben wir keinen Cent ausgegeben, denn unseren Proviant hatten wir selbst dabei. Das freut den Familiengeldbeutel (der in den letzten Jahren bei Urlauben und Reisen extrem ausgelastet wurde) sehr!
Danke an die Region für diese wertvolle Unterstützung von Familien. ❤

Zum Wasserspielplatz am Resterkogel See läuft man von der Bergbahn aus nur etwa 10 Minunten bergab. Dieser Weg ist barrierefrei und auch mit dem Kinderwagen kein Problem.
Wir entspannen auf den Panorama-Liegen, essen unsere Brotzeit, fahren mit dem Floß übers Wasser, fangen Kaulquappen (nur um sie danach direkt wieder ins Wasser hüpfen zu lassen), beobachten die Fische und hangeln uns vorsichtig über die Slackline.
Zur Hanglhöhe/Resterhöhe (dem Berg nebenan) sind es auch nur etwa 50 Minuten auf einem schönen breiten Panorama-Wanderweg. Wir wandern und staunen. Ich kann nicht aufhören Fotos der Landschaft zu machen. Überall entdecken wir bunte Blumen, markante Bergspitzen und jede Menge Kühe.

... so lautete der Titel des Wanderwegs, den wir bei Komoot ➚ für diesen Tag ausgewählt hatten und wir wurden nicht enttäuscht: Schwarze mit weissen Flecken, weisse mit dunklen Flecken, braune, dicke und dünne Kühe. Sie lagen auf den Wiesen, querten unseren Wanderweg oder liefen ein Stück hinter uns her.
An dieser Stelle direkt noch die wichtigsten ...
Auch wenn Kühe ruhig und zutraulich wirken, sollte man ihnen mit Respekt und Vorsicht begegnen. Halte immer ausreichend Abstand und nähere dich den Tieren nicht – schon gar nicht zum Streicheln oder Füttern. Kühe sind Fluchttiere und können bei Bedrohung überraschend reagieren.
Bleibe ruhig und bewege dich langsam, um die Tiere nicht zu erschrecken. Lautes Rufen, hektisches Gestikulieren oder Rennen kann Kühe verunsichern.
Wenn du mit einem Hund unterwegs bist, halte ihn unbedingt an der Leine. Sollte eine Kuhherde aggressiv reagieren, lass den Hund im Notfall von der Leine, damit er sich in Sicherheit bringen kann.
Berühre niemals Kälber – so niedlich sie auch aussehen. Mutterkühe verteidigen ihren Nachwuchs sehr entschieden und sehen Menschen in der Nähe als Gefahr.
Verlasse die markierten Wanderwege nicht und überquere keine eingezäunten Weideflächen. Diese dienen dem Schutz der Tiere und der Wandernden.
Siehe auch "Fünf goldene Regeln für das Aufeinandertreffen mit Kühen" unter www.alpenverein.de ➚ oder die "10 Verhaltensregeln für den Umgang mit Weidevieh" unter www.tirol.lko.at ➚
Am Wegesrand fällt uns auch immer wieder eine besonders lustige Pflanze auf. An den langen Stängeln wachsen ihr lustige weisse Plüsch-Puschel-PomPoms. Der befreundete Landschaftsgärtner erkennt sie sofort, dennoch nutzen wir noch die Bildersuche bei Google und erhalten ausführlichere Infos:
Bei der abgebildeten Pflanze handelt es sich um Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum), auch bekannt als Moor-Wollgras oder Scheidiges Wollgras. Merkmale: Das Scheiden-Wollgras gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und ist eine Charakterpflanze von Hochmooren. Es bildet dichte Horste und erreicht eine Wuchshöhe von 20 bis 60 cm. Die auffälligen, weißen, wolligen Fruchtstände, die den Namen geben, sind besonders im Mai und Juni zu sehen.

Ausgiebig gewandert - genug Zeit am Wasserspielplatz verbracht - zurück an der Bergstation Resterkogel ... schauen wir noch für einige Rutschrunden an der Reifenrutsche "Tubingbahn" vorbei.
Die Nutzung ist (tatsächlich) kostenlos und macht richtig Laune.
Mit großen und kleinen Gummireifen rutscht man vorwärts (und vielleicht auch manchmal rückwärts) etwa 30 Sekunden bergab - das Bergpanorama immer im Blick.
Ein Kurzvideo zur Fahrt mit dem Reifen findest du auf meinem YouTube-Kanal oder in meinen Instagram-Reels.
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Zurück nach oben muss man den Reifen nicht tragen, sondern kann im Stehen mit dem Reifen im Gepack über eine Art Rolltreppe, auch "Zauberteppich" genannt, nach oben fahren. Ich kannte so etwas noch nicht, meine Freundin meinte aber, dass diese Einrichtung wohl vor allem im Winter für Kinder beim Skikurs genutzt wird. Macht Sinn.
Uns Mamas kommt der Reifenlift jedenfalls sehr gelegen ... und so fahren wir im Schneckentempo zurück zum Einstieg der Reifenrutsche und halten dabei ein kleines Pläuschchen. Gemütlich so ein Zauberteppich.

Wir blieben noch eine Weile auf der Panoramawiese neben der Bergstation liegen. Mein Flummikind packt ein paar ihrer Turnskills aus und die restliche Brotzeit und mitgebrachten Snacks wurden ebenfalls noch verspeist.

Der Besuch auf dem Resterkogel war ein rundum gelungener Tag. Wir können ihn aus vollster Überzeugung empfehlen.
Unsere befreundete Familie fand den Ausflug sogar so schön, dass sie am nächsten Tag gleich nochmal hochgefahren sind um noch mehr Zeit am Wasserspielplatz verbringen zu können.
DAS ist entspannter Urlaub mit Kindern. Sehr schön.
Angefertigte Einzelstücke dürfen gewerblich verkauft werden. Buche dafür eine Gewerbelizenz.
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Ich bin hoffnungslos hoffnungsvoll, Siebdruckerin, Mediengestalterin, Mompreneur, Gründerin und kreativer Kopf von shesmile. Ich lebe mit meinen zwei Töchtern und meinem Mann in Siebeneichen, dem schönsten Dorf in Bayern (Oberpfalz).
Hier auf meinem shesmile Blog findest du seit 2007 kreative Bastelideen, knallbunte Nähbeispiele, leckere Rezepte und jede Menge Optimismus. Ich schreibe offen über meine Brustkrebserkrankung und ADHS im Erwachsenenalter. Außerdem berichte ich in meinem Reisetagebuch von meinen Erlebnissen.
Lass dich von meinen Ideen begeistern und inspirieren. Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen. Wenn nicht in diesem Leben, wann dann?

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